de Havilland DH60GM Gipsy Moth · 1929
Das Flugzeug, das unseren Namen in den Himmel trug.
Eine Legende der Lüfte aus der Wiege der Luftfahrt — und das Herzstück des Films, der 1998 zur Gründung von FYNCH-HATTON inspirierte. Heute ist sie unsere.
Der Kreis schließt sich
Denys Finch Hatton — britischer Abenteurer, Großwildjäger, Pilot — verkörperte wie kaum ein anderer die Freiheit, in der unsere Marke ihren Ursprung hat. Seine Geschichte mit der Schriftstellerin Karen Blixen wurde 1985 unter dem Titel „Out of Africa" verfilmt und mit sieben Oscars geehrt.
Während eines Afrika-Aufenthalts in den 1980er-Jahren sah unser Gründer Roger Brandts diesen Film — und war ergriffen. Nicht nur von diesem grandiosen Kontinent, sondern von einem Mann, der sich seine Freiheiten nahm. 1998 entstand daraus FYNCH-HATTON.
Genau diese Gipsy Moth flog in jenem Film. Heute gehört sie der Marke, die er ins Leben rief. Der Kreis schließt sich.
Die Maschine
Die de Havilland Gipsy Moth ist für die Luftfahrt, was das Model T für das Automobil war: das Flugzeug, das das Fliegen demokratisierte. Geflogen von Legenden wie Amy Johnson, die 1930 im Alleinflug von England nach Australien aufbrach. Unser Exemplar — Rumpfnummer 86 — zählt zu den schönsten erhaltenen Gipsy Moths der Welt.

Die Hauptrolle
Für die Dreharbeiten 1985 wurde die Maschine zerlegt, in zwei Kisten verpackt und mit einem deutschen Frachtflugzeug nach Frankfurt verschifft — von dort weiter nach Nairobi und wieder zusammengebaut. Geflogen von Cliff Lovell und Jens Hassel, erscheint sie in zahlreichen Schlüsselszenen: über Nairobi, über die Serengeti, in Nahaufnahmen in den Shepperton Studios. Während der Dreharbeiten trug sie die Kennung „G-AAMT".
„Den Oscar für die beste Kamera verdanke ich den Aufnahmen mit dieser Gipsy Moth." David Watkin · Kameramann, „Out of Africa"
Der Film mit Meryl Streep und Robert Redford gewann den Oscar als bester Film und für die beste Kamera. Redford selbst unterstützte den Verkauf der Maschine mit einem persönlichen Brief — zugunsten des Naturschutzes.

Provenienz
Eingetragen als G-AAMY zu Ehren von Amy Johnson. Betreut und geflogen von Cliff Lovell durch die frühen 1980er-Jahre.
„Out of Africa". Lovell stellt die Maschine für die Dreharbeiten in Kenia und Tansania zur Verfügung — ihr Auftritt fürs Kino.
Erworben von Roger Fiennes, Moth-Liebhaber und Historiker.
In der Sammlung von Evert Louwman, flugfähig gehalten und regelmäßig geflogen — unter anderem bei einem de-Havilland-Treffen in Neuseeland.
Über Jahrzehnte gepflegt vom Moth-Spezialisten Henry Labouchere. Begleitet von Logbüchern und Wartungsunterlagen, die bis 1981 zurückreichen.
Wo die G-AAMY auftaucht, hebt sie die Herzen — ein Gruß aus dem Himmel über Kenia.
Verantwortung
Die Geschichte dieser Maschine ist tief mit Afrika verbunden — und so bleibt sie es. Ihr letzter Verkauf kam vollständig der Errichtung eines Nashorn-Schutzgebiets in Zentralkenia über die Zeitz Foundation zugute. Verantwortung gegenüber Mensch und Natur ist seit jeher Teil unserer Philosophie. Diese Gipsy Moth trägt sie weiter.
to live is to explore
Derselbe Geist von Freiheit und Abenteuer, der diese Maschine in den Himmel hob, lebt in allem, was wir gestalten.
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